Phil Distelkamp: Das Teehaus auf dem Berg des Glücks

Wie Du glücklicher werden kannst und ein erfülltes Leben führst.
David Werner
Inhaltsverzeichnis

Wie oft hast du heute schon gelacht?
War das genug?

Diese Fragen stellt sich Glen am Anfang von Phil Distelkamp erstem Buch „Das Teehaus auf dem Berg des Glücks“ (*). Heute möchte wir uns anschauen, was dahinter steckt und was es mit dem "Return on Happiness" auf sich hat.

Das Buch handelt von Glen, der mit seiner besten Freundin Melissa eine Wanderung auf den Teeberg macht. Und diese Wanderung wird zum Wendepunkt in Glens Leben, der bisher nur vor sich hingelebt hat. Denn auf der Reise erklären Melissa und andere Wanderer ihm den sogenannten „Return on Happiness“ (kurz ROH), also auf Deutsch: „Glücksrendite“.

Definition der Glücksrendite

Normalerweise verbindet man den Begriff Rendite eher mit Geld. Damit hat die Glücksrendite aber nicht viel zu tun. Sondern da geht es darum, wie zufrieden uns das macht, was wir mit unserem Leben anstellen. Also sprich: Wie viel Zufriedenheit bekomme ich für die eingesetzte Zeit? Natürlich ist Zeit eine begrenzte Ressource von der jeder prinzipiell gleich viel zur Verfügung hat.

Trotzdem können wir selbst unsere Glücksrendite beeinflussen, denn wir haben es ja in der Hand, was wir wann mit wem machen.

Wie kann man von der Glückrendite profitieren?

Seine eigene Glücksrendite zu steigern kann im ersten Moment ziemlich egoistisch klingen, denn damit bleiben ja die anderen Menschen in unserem Umfeld auf der Strecke, oder?

Nicht ganz – denn wenn man in seine Zufriedenheit investiert, dann profitiert unweigerlich auch das Umfeld davon. Oft ist es nämlich so, dass wir unser Glück „aufschieben“. Also dass man beispielsweise sagt: Nach der Schule oder dem Studium wird alles besser. Aber die Realität sieht meistens anders aus. Deshalb sollte man sein Glück auch niemals aufschieben.

Das heißt jetzt natürlich nicht, dass ihr jetzt sofort euer Studium abbrechen solltet, nur weil es mal eine schwierige Zeit gibt. Aber bei der Glücksrendite geht es darum, bewusste Entscheidungen zu treffen, um ein bewusstes Leben zu führen. Denn wie jede andere Rendite auch, basiert die Glücksrendite auf Nachhaltigkeit. Man sollte also immer Kurz- und Langfristigkeit abwägen.

Zum Beispiel könnte es euch kurzfristig glücklich machen, euch jeden Tag mit Schokolade voll zu essen, langfristig gesehen macht es einen aber eher unglücklich, weil man sich irgendwann vielleicht nicht mehr wohl im eigenen Körper fühlt.

Es geht also nicht nur darum, sich ab und zu was zu gönnen, sondern auch darum, bewusst auf gewisse Dinge zu verzichten und damit die Wahrnehmung zu verändern.

Und je mehr man sich mit seiner Glücksrendite beschäftigt, desto kleiner sei auch die Wahrscheinlichkeit, später Dinge zu bereuen.

Glückskapitalismus

Während ihrer Reise treffen Glen und Melissa unter anderem auf Sandra, für die das Ganze eine „Lebensart der bewussten Selbstfürsorge“ ist. Deshalb bezeichnet sie das auch als Glückskapitalismus. Und im Glückskapitalismus ist Zeit die Währung unseres Lebens und wir entscheiden, wofür wir es ausgeben.

Messen der Glücksrendite

Vielleicht habt ihr euch inzwischen auch schon die Frage gestellt, wie man die Glücksrendite denn eigentlich messen kann. Leider gibt es dafür noch keine Formel, sondern man sollte sich einfach überlegen, was einen zufrieden macht und dann kann man davon bewusst mehr machen. Also sprich durch Selbstreflexion.

Falls es eure Glücksrendite steigert, fern zu sehen oder auf YouTube abzuhängen, dann könnt ihr das auch tun ohne euch schlecht fühlen zu müssen. Es geht nur darum, dass man das Ganze bewusst und zielgerichtet macht.

ROH-Liste

Dafür kann man sich eine ROH-Liste erstellen, indem man sich überlegt, was denn die persönliche Glücksrendite steigert. Das können zum Beispiel Erlebnisse, Orte oder Personen sein. Am besten ist es natürlich auch, wenn man in der Arbeit seine Berufung gefunden hat, denn dann investiert man automatisch beim Arbeiten in die Glücksrendite.

Im Endeffekt bleibt es aber natürlich uns überlassen, wie wir unsere Zeit verbringen.

Unsere Zeit ist begrenzt

Aber Melissa erinnert uns nochmal daran, dass unsere Zeit begrenzt ist, denn sie ist an Krebs erkrankt und stirbt wenige Wochen nach der Wanderung. Allerdings konnte sie Glen dabei helfen sein Leben zu verändern, denn er weiß jetzt was im Leben wirklich zählt.

Parallelen zu John Strelecky

Vielleicht habt ihr es an der einen oder anderen Stelle gemerkt, dass es sehr viele Parallelen zu John Streleckys Buch „Das Café am Rande der Welt“ gibt und auch die Quintessenz ist im Endeffekt die Gleiche. Aber ich fand die Idee der „Glücksrendite“ ganz spannend und deshalb wollte ich euch das Buch nicht vorenthalten. Das Buch gibt es allerdings momentan nur auf Amazon (*), da Phil Distelkamp sein Erstlingswerk selbst veröffentlicht hat.

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