• David Werner

"Sorge dich nicht - lebe!" von Dale Carnegie | Buchzusammenfassung

Aktualisiert: 1. Juli

Max würde am liebsten den ganzen Tag am Strand sitzen und nichts tun. Wenn da nicht immer die Sorgen wären. Denn selbst beim Meditieren muss er an seine Arbeit und seinen Chef denken.

Wie er es schaffen kann, seine Sorgen und Ängste zu überwinden - mit Dale Carnegies Buch „Sorge dich nicht – lebe!“.

 

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Leben in Einheiten von Tagen gliedern

Als erstes sollte Max anfangen, sein Leben in Einheiten von Tagen zu gliedern. Denn er lebt oft in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Allerdings kann man die Vergangenheit ja sowieso nicht mehr ändern. Außer vielleicht mit einer Zeitmaschine.


Und die meisten Sorgen, die man sich über die Zukunft macht, treten gar nicht ein. Hier kann man auch die Wahrscheinlichkeitsrechnung zur Hilfe nehmen, um sich weniger Sorgen zu machen. Beispielweise haben viele Menschen Angst vorm Fliegen, weil sie die Kontrolle abgeben müssen. Allerdings ist Fliegen statistisch gesehen um einiges sicherer als Autofahren.


Zauberformel

Wie man sich weniger Sorgen und Ängste machen kann, erklärt Dale Carnegie mit folgender „Zauberformel“, bestehend aus 3 Schritten:

  1. Situation analysieren und sich fragen: „Was ist das Schlimmste, was mir passieren kann, wenn ich es nicht schaffe, das Problem zu lösen?“

  2. In Gedanken auf das Schlimmste vorbereiten und das Ergebnis akzeptieren

  3. Das Schlimmste versuchen abzuwenden

Außerdem erklärt Dale Carnegie, was passieren kann, wenn man seine Ängste und Sorgen nicht in den Griff bekommt. Laut ihm führe das unweigerlich zu gesundheitlichen Problemen - sowohl körperlich als auch psychisch. Deshalb ist es auch so wichtig, dieses Thema ernst zu nehmen.


Analyse seiner Ängste

Um seine Ängste zu analysieren, gibt es laut Dale Carnegie insgesamt vier Fragen, die man schriftlich beantworten sollte, nachdem man alle Fakten zusammengesammelt hat:

  1. Worüber mache ich mir Sorgen und was ist die Ursache des Problems?

  2. Was kann ich tun?

  3. Wie entscheide ich mich?

  4. Wann setzte ich meine Entscheidung in die Tat um?

Sorgen abwenden

Um mit der Gewohnheit zu brechen, sich generell zu viele Sorgen zu machen, liefert Dale Carnegie einige Tipps: Beispielsweise kann man versuchen, sich ständig beschäftigt zu halten, denn meistens kommen die Sorgen erst, wenn man zur Ruhe kommt.

Außerdem kann es hilfreich sein, sich nicht über Kleinigkeiten aufzuregen oder über Dinge, die man sowieso nicht ändern kann.



Positive geistige Haltung entwickeln

Nach diesen Schritten ist es wichtig, eine geistige Haltung zu entwickeln, die einem Glück und Frieden bringt. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten.


Unser Leben ist ein Produkt unserer Gedanken – so Dale Carnegie. Haben wir den ganzen Tag nur negative Gedanken, zerstören wir uns selbst. Deshalb sollten wir unseren Geist mit positiven Gedanken füllen, selbst wenn wir eigentlich nicht in der Stimmung dazu sind.


Oft verschwenden wir auch viel zu viel Zeit damit, über Menschen nachzudenken, die wir nicht mögen. Aber das lohnt sich einfach nicht und macht uns am Ende noch krank.


Viele Menschen ärgern sich darüber, dass ihnen nicht die Dankbarkeit entgegengebracht wird, die sie eigentlich verdient hätten. Deshalb sollten wir erst gar keine Dankbarkeit erwarten bzw. uns auf Undankbarkeit gefasst machen und einfach geben aus Freunde am Geben. Denn Dankbarkeit ist ein Verhalten, das erst kultiviert werden muss.


Oft konzentrieren wir uns genau darauf, was wir nicht haben, anstatt mal zu schauen wie gut es uns eigentlich geht.

Beispielsweise haben laut des UN-Weltwasserberichts 2020 2,2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Also ungefähr 28% der Weltbevölkerung.

Deshalb Dale Carnegies Tipp: Die Geschenke zählen – und nicht die Probleme.


Außerdem sollte man nicht versuchen, Menschen nachzuahmen, sondern zu uns selbst und unserer Person stehen. Erst dann können wir zu uns selbst finden – so Dale Carnegie. Denn Neid sei Unwissenheit und Nachahmung Selbstmord.

Und der letzte Tipp: Wir können unser eigenes Unglück vergessen, indem wir versuchen unsere Mitmenschen glücklich zu machen.


Angst vor Kritik abwenden

Um keine Angst vor Kritik zu haben, empfiehlt Dale Carnegie folgende Vorgehensweise:

  1. Erkennen, dass ungerechtfertigte Kritik oft ein verstecktes Kompliment ist, da man beim Gegenüber Neid und Eifersucht geweckt hat.

  2. Wenn es regnet, spannen wir doch auch einen Regenschirm auf. Das sollten wir auch bei Kritik machen, damit uns diese nicht wie Regentropfen den Rücken runterlaufen. Stattdessen sollte unberechtigte Kritik von uns abprallen.

  3. Natürlich gilt das nicht für sachliche, aufbauende und nützliche Kritik. Denn diese ist wichtig für unsere persönliche Entwicklung. Deshalb kann es auch hilfreich sein, über seine Dummheiten Buch zu führen und diese zu analysieren – schließlich ist niemand vollkommen.

Zukünftig Sorgen abwenden

Jetzt bleibt aber noch eine Frage offen: Wie kann sich Max denn in Zukunft von Sorgen fernhalten?


Als erstes sollte man sich ausruhen, sobald man müde ist und lernen, sich sowohl am Arbeitsplatz als auch zuhause zu entspannen.


Hilfreich können auch bestimmte Arbeitsgewohnheiten sein, wie zum Beispiel, dass man seinen Arbeitsplatz aufräumt, um den Überblick zu behalten oder Probleme nicht aufschiebt, sondern sofort bzw. in der Reihenfolge der Wichtigkeit löst.

Max sollte also lernen zu organisieren, zu delegieren und zu beaufsichtigen.

Laut Dale Carnegie sei auch noch kein Mensch an Schlaflosigkeit gestorben, wenn dann sind es eher die Sorgen über den Schlafmangel, die einem schaden.


Also: Wenn dir das Leben Zitronen gibt, mach Zitronenlimonade daraus :)

Dann könnt ihr genau wie Max das Leben genießen und euch in Ruhe die anderen Beiträge von Büchercheck anschauen, statt euch ständig Sorgen zu machen.

 

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