• David Werner

Mark Manson: Die subtile Kunst des darauf Scheißens | Zusammenfassung

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Was zählt wirklich im Leben?

Ist das Geheimnis zu einem besseren Leben wirklich ein größeres Auto, ein besserer Job oder die hübschere Freundin wie man es oft auf Social Media vermittelt bekommt? Nein, sagt Mark Manson in seinem Buch „Die subtile Kunst des drauf Scheißens“ oder wie es auf Englisch erschienen ist: „The Subtle Art of Not Giving a F*ck“. Aber worin liegt dann der Schlüssel zu einem erfüllten Leben? Hi. Mein Name ist David und genau das schauen wir uns in der heutigen Buchzusammenfassung an.


Warum es schlecht ist, nur positiv zu denken

In vielen Ratgebern zur Persönlichkeitsentwicklung heißt es, man soll sich den Erfolg vorstellen und darüber nachdenken, was für eine Person man werden will. Und nicht zu vergessen: Ständig positiv denken. Laut „Die subtile Kunst des drauf Scheißens“ ist das aber der falsche Weg, denn dadurch fokussiert man sich nur darauf, was man nicht hat und nicht ist.

Gerade durch die Medien und soziale Netzwerke bekommt man schnell das Gefühl, nicht gut genug zu sein, da meistens nur über Extreme berichtet wird. So entsteht laut Mark Manson der Eindruck, dass man extrem sein muss, um normal zu sein.


Umgang mit diesem extremen Anspruch

Generell gibt es zwei Arten mit diesem extremen Anspruch umzugehen: Entweder setzt für sich selbst die Maßstäbe sehr hoch oder man versetzt sich selbst in die Opferrolle und beschuldigt andere Menschen oder die Umstände, für die eigene Situation verantwortlich zu sein.

Wenn man extreme Ansprüche an sich selbst stellt, verfällt man schnell in die sog. Feedbackschleife zur Hölle. Man glaubt also, dass es nicht normal ist, negative Gefühle zu haben und wenn man dann doch mal welche hat, kann man sie nicht akzeptieren. Dadurch fühlt man sich aber nur noch schlechter.

Man sollte aber erkennen, dass wir immer Probleme haben werden und dass auch negative Gefühle und Erfahrungen zum Leben dazugehören.


Gesetz der Umkehrung

Alan Watts sagt mit seinem Gesetz der Umkehrung folgendes dazu:

"Der Wunsch nach positiver Erfahrung ist an sich selbst eine negative Erfahrung – und paradoxerweise ist das Akzeptieren einer negativen Erfahrung an sich selbst eine positive Erfahrung." - Alan Watts

Negative Gefühle sind eigentlich auch ziemlich sinnvoll, denn laut „The Subtle Art of Not Giving a F*ck“ sind sie eine Handlungsaufforderung. Und positive Gefühle sind eine Belohnung dafür, dass man das richtige gemacht hat.


So wird man glücklich

Man sollte also seine Ängste und Fehler akzeptieren, da sie Teil unseres Lebens sind. Auch Leid oder Probleme werden nie aufhören. Deshalb macht es keinen Sinn zu sagen: Wenn ich das geschafft habe, dann bin ich glücklich. Stattdessen wird man durchs Probleme lösen glücklich. Dazu sagt der französische Schriftsteller Albert Camus:

“You will never be happy if you continue to search for what happiness consists of. You will never live if you are looking for the meaning of life.” - Albert Camus

Die Lösung ist, sich auf die richtigen Dinge zu fokussieren und auf das Unwichtige keinen Wert zu legen. Was natürlich nicht heißt, dass einem alles egal sein sollte. Denn um irgendetwas müssen wir uns immer kümmern. Die Frage ist nur, ob wir hier unsere Prioritäten richtig setzen.


Die richtigen Werte wählen

Anstatt nach dem zu streben, was jeder haben will (wie zum Beispiel Glück, Geld oder einen guten Job), sollte man sich fragen: Wofür ist man bereit zu leiden bzw. zu kämpfen?


Diese Frage wird durch unsere Werte beeinflusst. Laut Mark Manson sollte man seine Wertevorstellungen so wählen, dass sie beeinflussbar sind, auf der Realität basieren und der Gesellschaft etwas bringen.

Ein Wert wie Beliebtheit kann man zwar dadurch beeinflussen, indem man immer nett zu seinen Mitmenschen ist. Trotzdem wird es immer Menschen geben, die einen nicht mögen. Besser wäre es also es laut „The Subtle Art of Not Giving a F*ck“, diesen Wert durch Freundlichkeit zu ersetzen – denn das kann man beeinflussen.

Dabei führen unterschiedliche Werte zu unterschiedlichen Problemen. Werte wie Vergnügen oder materieller Erfolg sind laut Manson eher schlecht und eigentlich auch kein Ziel, sondern ein Nebenprodukt. Während man gute Werte in seinem Inneren verwirklichen kann, sind schlechte Werte von äußeren Ereignissen abhängig – so Mark Manson.

 

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1. Eigenverantwortung

Aber welche guten Werte gibt es? Das Buch "Die subtile Kunst des drauf Scheißens" nennt hier als ersten Punkt Eigenverantwortung. Man sollte also die komplette Verantwortung für sich und sein Leben übernehmen und nicht versuchen, die Verantwortung wegzuschieben. Wobei es hier aber einen Unterschied zwischen Verantwortung und Schuld gibt. Denn natürlich kann es sein, dass wir eine Situation nicht verschuldet haben, trotzdem sind wir dafür verantwortlich, was wir daraus machen. Schuld liegt also in der Vergangenheit und Verantwortung im hier und jetzt.


2. Unrecht haben

Einige Menschen meinen, bereits alles zu wissen und immer Recht zu haben. Das ist laut „The Subtle Art of Not Giving a F*ck“ aber sehr gefährlich. Deshalb sollte man immer erstmal davon ausgehen, falsch zu liegen. Dadurch verhindern wir, dass unser Gehirn an einer bereits gefundenen Lösung oder Interpretation festhält, die vielleicht aber falsch ist.

Wenn wir also immer erst einmal denken falsch zu liegen, bleibt unser Geist in Bewegung und ermöglichen dadurch Wachstum. Das gilt übrigens natürlich auch für die Wertevorstellungen. Denn auch die können und sollten bei Bedarf angepasst werden.


3. Scheitern bringt einen nach vorne

Oft haben wir auch Angst zu scheitern oder Fehler zu machen. Und was passiert dann? Genau: Man macht gar nichts. Man wartet auf den richtigen Augenblick oder eine bessere wirtschaftliche Situation und fängt nie an. Laut Mark Manson muss man aber zum Scheitern bereit sein, um auch bereit für Erfolg zu sein.

Wenn jemand erfolgreicher ist als man selbst, dann liegt das wahrscheinlich daran, dass diese Person bereits öfter gescheitert ist. Denn durchs Scheitern lernt man dazu.


Natürlich kann es sehr bequem sein, Fehlern aus dem Weg zu gehen, um negative Gefühle zu vermeiden. Aber dadurch verhindert man, die notwendige Motivation für eine Veränderung zu haben.


Wobei viele Menschen laut „The Subtle Art of Not Giving a F*ck“ ein falsches Bild von Motivation haben. Denn Motivation führt zwar zu einer Aktion, aber man sollte beachten, dass das Ganze ein Kreislauf ist: Eine Aktion führt also auch zu Motivation und Inspiration.

Deshalb sein Tipp: Wenn man keine Motivation hat zu starten, einfach mit irgendetwas anfangen und die Motivation kommt dann.


4. Nein zu sagen ist alles

Viele Menschen wollen absolut frei sein – davon hält Mark Manson aber wenig. Denn laut „The Subtle Art of Not Giving a F*ck“ kann man seinem Leben nur Bedeutung geben, indem man seine Freiheit einschränkt und sich für einen Ort, einen Glauben oder eine Person entscheidet.


Wenn wir uns für bestimmte Werte entscheiden, bedeutet das gleichzeitig, dass man die alternativen Werte ablehnt. Laut Mark Manson wird unsere Identität dadurch definiert, was wir ablehnen. Und wenn man nichts ablehnt (weil man vielleicht Angst hat, selbst abgelehnt zu werden), hat man im Endeffekt gar keine Identität.

Durch das Ablehnen von Alternativen konzentriert man sich darauf, was einem wirklich wichtig ist. Man verliert also seine FOMO (Fear of Missing out) und hat nicht ständig das Gefühl etwas zu verpassen. Und genau darin liegt die Freiheit.


5. Am Ende kommt der Tod

Am Ende werden wir aber sowieso irgendwann mal sterben. Diese Tatsache verdrängen wir gerne, was aber dazu führt, dass wir uns laut "Die subtile Kunst des darauf Scheißens" mit oberflächlichen und schlechten Werten aufhalten.

Wir versuchen uns unsterblich zu machen, beispielsweise indem man besonderen Erfolg hat und damit in die Geschichtsbücher eingeht. Das gibt unserem Leben Sinn.


Wenn wir aber sowieso irgendwann alle sterben werden, wovor sollte man dann noch Angst haben?

 

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"The Subtle Art of Not Giving a F*ck: A Counterintuitive Approach to Living a Good Life" (englische Ausgabe)

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