• David Werner

Spielerisch den Umgang mit Geld lernen | Bodo Schäfer: Ein Hund namens Money

Aktualisiert: 20. Juni

Ein Hund, der sprechen kann und Tipps zum Umgang mit Geld gibt. Das und mehr erwartet euch in Bodo Schäfers Buch „Ein Hund namens Money“. Was es damit auf sich hat und was ihr aus dem Buch lernen könnt, erkläre ich euch in diesem Blogeintrag.

 

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Fakten zum Buch und zum Autor


Bevor wir anfangen, erst einmal ein paar Fakten zum Buch und zum Autor. Bodo Schäfer ist ein Persönlichkeitstrainer, der mittlerweile einige Bestseller-Bücher auf den Markt gebracht hat. Eines davon ist auch „Ein Hund namens Money“, das eigentlich dafür geschrieben wurde, damit Kinder den Umgang mit Geld lernen. Man kann es aber auch sehr gut als Erwachsener lesen. Das Buch ist 1999 erschienen, hat 228 Seiten und kostet knapp zehn Euro. Online findet ihr aber auch eine kostenlose PDF-Version.


Die Hauptdarstellerin ist die zwölfjährige Kira, die einen Hund namens „Money“ hat. Money ist Kira zugelaufen und wie sich im Verlauf des Buches herausstellt, kann Money sprechen. Money hat jahrelang selbst bei einem sehr erfolgreichen und reichen Mann gelebt und kann Kira und ihren verschuldeten Eltern deshalb Tipps zum Umgang mit Geld geben. Ein paar von diesen Tipps möchte ich euch jetzt vorstellen.


Tipps zum Umgang mit Geld


Das erste Problem, das Bodo Schäfer angeht, ist, dass viele Menschen gar nicht wissen was sie möchten. Die meisten wissen nur, dass sie mehr möchten. Um erfolgreich zu werden, müssen wir unsere Ziele aber genau kennen. Deshalb schreibt man sich als erstes zehn Gründe auf, warum man gerne wohlhabend werden möchte und wählt sich die drei wichtigsten Gründe aus. Pro Traum legt man sich dann eine Traumdose an, wo das Geld zur Erfüllung genau dieses Traums gespart wird.


Um seine Wünsche jeden Tag vor Augen zu haben, braucht man laut Schäfer ein Traumalbum, in dem man alle seine Träume visualisiert. Hilfreich ist auch, sich vorzustellen, dass man diese bereits erreicht hat. So wird aus einem Wunsch ein Verlangen und man fängt an nach Möglichkeiten zu suchen, die Träume zu erfüllen.


Wie viel Geld wir verdienen liegt laut Bodo Schäfer nur daran, wie hoch unser Selbstvertrauen ist. Um das Selbstvertrauen und damit auch die Einnahmen zu steigern, ist es wichtig ein Erfolgsjournal zu führen, in das man jeden Tag mindestens fünf Dinge notiert, die einem an diesem Tag gut gelungen sind. Außerdem kann man eine Seite mit den größten Erfolgen anlegen.


Geld kann man übrigens nach Schäfer immer verdienen – und zwar dann wenn man die Probleme von anderen Menschen löst. Außerdem ist es wichtig, sich darauf zu konzentrieren, was man kann, weiß und hat.


Am besten ist es, sich einfach zu überlegen, wie man mit dem, was man gerne macht, Geld verdienen kann. Es ist aber auch wichtig, sich nicht nur auf eine Einnahmequelle zu verlassen.  

Hilfreich ist dabei auch, wenn man keine Angst vor Blamagen hat und seine Ängste überwindet. Elementar ist auch die Komfortzone zu verlassen und sich auch in schwierigen Phasen nicht von seinem Vorhaben abzubringen. Orientieren kann man sich dabei an erfolgreichen Menschen, die bereits das erreicht haben, was man selbst erreichen möchte.


Wichtig ist auch, sofort zu handeln und nicht warten bis man etwas komplett versteht. Nach der „72 Stunden Regel“ setzen wir nämlich meistens ein Vorhaben nur dann um, wenn man nicht länger als 72 Stunden mit der Umsetzung wartet. Ansonsten macht man es wahrscheinlich nie.


Das verdiente Geld kann man dann laut Schäfer folgendermaßen aufteilen: 10 Prozent kann man zum Ausgeben verwenden, 40 Prozent gehen in die Traumdosen und 50 Prozent verwendet man – wie Bodo Schäfer es nennt – „ um seine Gans zu züchten“. Das ist Geld, das man nie wieder anfasst und das für einen arbeitet. Denn wichtig ist natürlich nicht wie viel Geld man verdient, sondern wie viel man davon behält. Das Sparbuch ist dabei eine „Geldvernichtungsmaschine“, denn die Inflation ist im Normalfall größer als die Zinsen. Besser geeignet wäre zum Beispiel ein Investment in Aktien oder Fonds. Das Sparbuch oder ein Tagesgeldkonto eignet sich höchstes für den Notgroschen.



Auch zum Investieren hat Bodo Schäfer einige Tipps parat. Zum Beispiel können sinkende Aktienkurse eine gute Einstiegsmöglichkeit sein. Dabei sollte aber darauf geachtet werden, nicht ins fallende Messer zu greifen. Deshalb am besten erst einen Teil investieren und das Restkapital eventuell zum Nachkaufen nutzen.


Um zu berechnen, wie lange es mit einer bestimmten Rendite dauert, um seinen Einsatz zu verdoppeln, kann man die sogenannte „72er-Formel“ anwenden. Dabei teilt man die Zahl 72 durch den geplanten Prozentsatz. Bei einer jährlichen Rendite von beispielsweise 10 Prozent also 72 geteilt durch 10. In diesem Beispiel dauert es also 7,2 Jahre, bis sich das Geld verdoppelt hat.


Außerdem sollte das Risiko gestreut werden, beispielsweise durch einen Dachfonds. Dieser investiert nicht in einzelne Aktien, sondern in verschiedene Fonds. Damit ist das Risiko auf verschiedene Branchen und Länder gestreut.


Was sollte man aber tun, wenn man wie Kiras Eltern verschuldet ist und gar nicht genug Geld hat um zu sparen? Auch dafür hat Bodo Schäfer einige Tipps. Laut ihm müssen wir lernen, mit dem Geld zurechtzukommen, das wir haben. Deshalb sind Kreditkarten oder Konsumschulden zum Beispiel keine gute Idee. Auch sollte die Tilgungsrate eines Kredits nicht zu hoch gewählt werden. Denn sonst passiert es schnell, dass man einen neuen Kredit aufnimmt um seine Bedürfnisse oder Wünsche zu erfüllen.


Am besten eignet sich zum Schuldenabbau laut Schäfer die sogenannte „50/50 Regel“. Dabei verwendet man 50 Prozent des Geldes, das man übrig hat, zum Abbau der Schulden und den Rest spart man. Es ist natürlich viel motivierender zu wissen, dass man – nachdem man seinen Kredit abbezahlt hat nicht bei null startet, sondern bereits eine gewisse Reserve aufgebaut hat.


Zusammenfassung


Zusammenfassen kann man die Ideen auch in der sogenannten „Zauberformel“:

Der erste Schritt ist dabei zu entscheiden, dass man Geld mag und will. Außerdem braucht man Selbstvertrauen und sollte lieben was man tut. Dann kann man das verdiente Geld klug einteilen für tägliche Ausgaben, für Traumziele und für das Ganskonto, in das man investiert. Am Ende kann man dann alles genießen.


Persönliches Fazit


Das waren einige Ideen aus Bodo Schäfers Buch „Ein Hund namens Money“. Und wie sieht jetzt mein persönliches Fazit aus? Ich finde, dass sich das Buch sowohl für Kinder wie für Erwachsene eignet, die in einer einfachen Sprache Tipps zum richtigen Umgang mit Geld lernen möchten, die auch direkt umgesetzt werden können. Man muss aber dazusagen, dass sich das Buch sehr an „Der Weg zur finanziellen Freiheit“, das auch von Bodo Schäfer geschrieben wurde, anlehnt. Wenn man dieses Buch bereits kennt, wird „Ein Hund namens Money“ wahrscheinlich nicht mehr viele neue Ideen liefern. Im Endeffekt betrifft der richtige Umgang mit Geld aber uns alle und gerade deshalb ist dieses Buch so wertvoll.

 

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